12 Kommunen können gemeinsam mit Unternehmen vor Ort (Handwerksbetrieben, Lieferanten etc.) jeweils einen Monat ein Elektrofahrzeug - Citroen Berlingo - Kastenwagen – kostenfrei testen. Das Fahrzeug ist mit einem Elektromotor ausgestattet und erlangt mit einer Batterieladung eine Reichweite von 50 bis 80 km. Es fährt geräuschlos, ohne CO2-Emissionen und ist dabei im innerstädtischen Lieferverkehr praktisch nutzbar. Ziel des Projektes ist, die Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung von Elektrofahrzeugen über einen Zeitraum von 1 Jahr zu testet. Rahmenbedingungen Das Fahrzeug wird über einen Zeitraum von einem Jahr jeweils für einen Monat einer Stadt oder Gemeinde in Hessen zur Verfügung gestellt. Die erste Woche sollte das Fahrzeug von der Stadt-/Gemeindeverwaltung selbst, die restliche Dauer möglichst wochenweise von örtlichen Handwerkern oder Lieferanten genutzt werden. „Getankt“ wird an jeder 220-Volt-Steckdose. Die Einweisung, Nutzung, Wartung, Reparaturen und Versicherungen sind für Kommune und Nutzer kostenfrei. Voraussetzung ist eine aktive Suche nach Nutzern in der Kommune und die Erstellung eines Erfahrungsberichtes. Bewerbungen erbeten, Bewerbungsschluss ist der 26. Oktober 2007 Bewerben können sich Städte und Gemeinden in Hessen für jeweils einen Nutzungsmonat. Die Bewerbung sollte berücksichtigen, dass die Kommune selbst das Fahrzeug eine Woche nutzt und den anschließenden Gebrauch durch drei weitere Testnutzer gemeinsam mit dem Auftragnehmer AKASOL des Umweltministeriums organisiert. Bevorzugt werden Bewerber mit „Solartankstelle“! Die Bewerber erklären sich bereit, das Projekt intensiv zur Öffentlichkeitsarbeit für den Klimaschutz und die Umweltallianz Hessen zu nutzen. Entsprechende Ideen und Konzepte werden bei der Auswahl der Bewerber berücksichtigt. Wichtig ist die Zusammenarbeit mit der örtlichen Wirtschaft, gemeinsame Projekte zum kommunalen Klimaschutz sind von Vorteil und sollten bei der Bewerbung entsprechend dargestellt werden. Die Bekanntgabe der Teilnehmer findet auf dem jährlichen Agenda 21 - Erfahrungsaustauschtreffen am 7. November 2007 in Frankfurt statt. Dort erfolgt auch die erste „Schlüsselübergabe“. Bewerbungen sind zu richten an: Geschäftsstelle Umweltallianz Hessen/ Agendabüro des Landes Hessen im Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz Mainzer Straße 80 65189 Wiesbaden bis zum 26. Oktober 2007. Ablauf des Projektes Die Einsatzstandorte sollten möglichst nicht weiter als 50km voneinander entfernt liegen, damit die Überführung des Fahrzeugs jeweils zum Monatsende problemlos erfolgen kann. Die Nutzung in der ersten Woche des Testzeitraumes durch die Stadt/Gemeinde hat zum Ziel, dass die Mitarbeiter mit eigenen Erfahrungen den anderen Nutzern zur Seite stehen. Jeweils zum Monatswechsel findet ein Treffen mit allen Nutzern des letzten Monats und Mitarbeitern von AKASOL statt. Gemeinsam werden die Erfahrungen ausgewertet, Anregungen, Wünsche und Kritik gesammelt. Anschließend wird das Fahrzeug vor Ort durch AKASOL Mitarbeiter technisch kontrolliert und im Rahmen einer Wartungs- und Erprobungsfahrt an seinen neuen Standort überführt. Dort findet ein Treffen mit den Nutzern des Folgemonats statt. Diese Nutzer werden in die Besonderheiten des Elektrofahrzeugs eingewiesen, erhalten die Überlassungsvereinbarungen, können Fragen stellen und das Fahrzeug in einer Probefahrt kennenlernen. Es wird erwartet, dass die Kommune die Übergabetermine zur Öffentlichkeitsarbeit für den Klimaschutz und die Umweltallianz Hessen nutzt. Kontakt, Ansprechpartner Für weitere Informationen stehen Ansprechpartner im Umweltministerium zur Verfügung: Geschäftsstelle Umweltallianz Hessen Holger Diehl 0611 – 815 1176 holger.diehl@hmulv.hessen.de Agendabüro im Umweltministerium Günter Lanz 0611 – 815 1153 guenter.lanz@hmulv.hessen.de Referat Umweltverträgliche Fahrzeugtechnik im Umweltministerium Gunther Möller 0611 – 815 1232 gunther.moeller@hmulv.hessen.de