Nicht ohne Gentechnik ?

Grüne empört über Ministerin Lautenschläger

Von Frank Schuster ]
Die Grünen werfen Landwirtschaftsministerin Silke Lautenschläger (CDU) vor, eine Kehrtwende in der Gentechnik l vorzubereiten. Medienberichten zufolge erklärte sie bei einer Bioland-Tagung in Rauischholzhausen bei Marburg, dass auch die heimische Landwirtschaft langfristig nicht auf gentechnisch veränderte Produkte verzichten könne.
„Die Fakten in Hessen sprechen eine andere Sprache als Lautenschlägers Absichten", kritisiert der Grünen-Landtagsabgeordnete Daniel May. „Es gibt keine Fläche mit Gentechnik-Landwirtschaft in Hessen." Laut repräsentativen Meinungsumfragen sei die überwiegende Mehrheit der Verbraucher gegen Gentechnik. „Die Interessen von Agrogen - Konzernen dürfen nicht schwerer wiegen als die Interessen der Bürgerinnen und Bürger."
Die CDU-Landtagsfraktion nimmt ihre Ministerin in Schutz. „Die Vorbehalte gegenüber der Gentechnik in der Bevölkerung sind ernst zu nehmen. Dennoch ist es untauglich, die Wirklichkeit ausblenden zu wollen und mit Populismus weitere Verunsicherung zu betreiben", sagte die Unionsabgeordnete Judith Lannert. Weltweit seien gentechnische Pflanzen in einem Umfang von 125 Millionen Hektar, mehr als das dreifache der Gesamtfläche Deutschlands, im Anbau. Die Sojaproduktion bestehe zu 60 Prozent aus gentechnisch veränderten Pflanzen.

 

Was der ehemalige  Verbraucherminister  verbockt hat, muss nun die Nachfolgerin Frau Aigner ausbaden !

Die meisten europäischen Nachbarn haben sich gegen den GEN-Mais MON810 ausgesprochen und verboten.

 

Umweltminister Seehofer behauptet beim GEN-Mais die Unwahrheit

 

 


Dieser von Greenpeace initiierte Appell wird Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer überreicht.

Ich unterstütze die Forderung mit meiner Unterschrift.
Gen-Mais darf nicht angebaut werden


Sehr geehrter Herr Minister Seehofer,
der Anbau des genmanipulierten Maises MON810 des Agrarunternehmens Monsanto gerät in Europa immer stärker in die Kritik. Erst im Januar 2008 hat Frankreich den Anbau dieses Gen-Maises aufgrund von Sicherheitsbedenken verboten. Auch in anderen europäischen Ländern wie Österreich, Griechenland, Ungarn, Schweiz und Polen ist der Anbau verboten.
Ich fordere Sie auf, in Ihrer Funktion als Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz auch in Deutschland ein sofortiges Anbauverbot für den Gen-Mais MON810 zu erlassen. Im Interesse der Verbraucher und der Umwelt sowie für den Erhalt der gentechnikfreien Landwirtschaft ist ein solches Anbauverbot von entscheidender Bedeutung.
Sie selbst haben im April 2007 in einem Bescheid an Monsanto die möglichen Gefahren, die mit dem Anbau dieses Gen-Maises verbunden sind, erkannt und als Konsequenz daraus den Verkauf von genmanipuliertem Saatgut ausgesetzt. Nur wenige Monate später haben Sie jedoch wieder grünes Licht für den riskanten Gen-Mais gegeben.
Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen zeigen jedoch, dass sich der Anbau dieses Gen-Maises auf Tierarten wie zum Beispiel Schmetterlinge, Honigbienen, Spinnen, Regenwürmer und Wasserlebewesen negativ auswirken kann. Die europäische und nationale Gesetzgebung fordert in diesem Fall ein sofortiges Verbot für den Anbau von Gen-Pflanzen.
Es ist höchste Zeit zu handeln. Ich rufe Sie auf: Respektieren und aktivieren Sie das gesetzlich verankerte Vorsorgeprinzip, damit Umwelt und Mensch nicht das Nachsehen haben. Stoppen Sie den Anbau des Gen-Maises MON810.

Erstunterzeichner: Brigitte Behrens, Geschäftsführerin Greenpeace e.V.
Manfred Hederer, Präsident des Berufs- und Erwerbs-lmkerbund (DBIB),
Präsidiums-Mitglied des Deutschen Imkerbund (DIB)
Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender Bund Ökologische
v Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) u. Naturiand, Landwirt
Georg Jansen, Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche 
Landwirtschaft e.V. (AbL)


Name, Vorname Funktion / Organisation Adresse


Unterschrift


V.i.S.d.P.: Ulrike Brendel, Greenpeace e.V.,
Große Eibstraße 39, 22767 Hamburg
Foto: M. Langer/Greenpeace, 3/2008
Appell bitte per Post an Greenpeace e.V. schicken.

 

 

Hier können Sie, von 189 Bundestagsabgeordneten die Antworten über die grüne GENtechnik, nachlesen. mehr


Seehofer stoppt Genmais-Handel


Berlin. Die Bundesregierung sieht gesundheitliche Risiken für Schmetterlinge
und andere Insekten beim Anbau der Genmaissorte MON 810.
Neuere Studien hätten negative Einflüsse auf Überleben, Lebensdauer
und Vermehrung bei den Tieren aufgedeckt.
Der Anbau könne eine Gefahr für die Umwelt bedeuten.
Wegen möglicher UmweItgefahren hatte Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU)
den Saatguthandel mit MON 810 vorerst gestoppt.

TZ 26.06.2007

Bisher kommen aus Brüssel nur Gesetze, die die GENTechnik in den Markt drücken. Aber Fehlanzeige bei der Koexistenz auf dem Acker, beim Schutz des Ökolandbaus vor gentechnicher VERUNREINIGUNG

 

An dem Beispiel von Mais zeigen wir ihnen die Problematik der grünen Gentechnik auf unseren Feldern

 

2006-01-14 21:53:32

GEN-Manipulierte Pflanzen 


*Stoppt Seehofer* Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer will ohne Ruecksicht auf die Ablehnung in der Bevoelkerung und bei vielen Bauern den Weg frei machen fuer genmanipulierte Pflanzen. Hier kann man seinem Unmut gegen seine Plaene Ausdruck verleihen:
mehr

              Buchvorstellung