2006-01-24 09:53:56


In Glashütten bestimmen die Investoren wo es lang geht !


In dem Naturpark Hochtaunus hat der ehemalige Luftkurort Glashütten seinen speziellen Platz durch seine besondere Reize und der einmaligen Lage erhalten. Nun soll Glashütten durch das Eingangsportal zum Limes als Weltkulturerbe der UNESCO zusätzliche Aufwertung erhalten. Diese einmalige Gelegenheit zeigt jedoch, dass hierfür auch der nötige Rahmen – nicht zwischen Aldi- u. Minimalmarkt - vorhanden bzw. geschaffen werden muss. Eine in sich abgewogene Ortsbildgestaltung – kann nicht dem Investor überlassen werden, der für ein bestimmtes Projekt eingeschaltet wurde, nur sein Ziel und nicht das Gesamtziel der Bürger von Glashütten im Auge hat. Die angestrebte Verkaufsfläche von REWE über 1.500 m² ist ohnehin nur für Gemeinden ab 8.000 Einwohner vorgesehen. Um Glashütten wieder zu seiner ursprünglichen Attraktivität zu verhelfen, muss ein nachhaltiges Konzept gemeinsam für alle drei Ortsteile geschaffen werden, oder wenn ein vorhanden sein sollte, dieses aus der Schublade geholt und öffentlich darüber diskutiert werden. Es kann nicht sein, dass immer nur die Investoren (die ihren Schnitt machen müssen) die zukünftige Ortsgestaltung vorgeben, bzw. diese weiter den Ortskern verschlimmbessern. Die Lebensqualität mit seiner Dorfgestaltung sollte nicht nur nach dem Motto Winterstützpunkt rein, Winterstützpunkt wieder raus, vorgenommen werden, sondern auch die möglichen Alternativen ( siehe Minigolfgelände im Zentrum von Königstein ) geprüft werden. Warum sollen z.B. die Bürger den Abriss der alten Schule finanzieren, anstatt hierfür den richtigen Investor zu gewinnen, der nach der Vorstellung der Gemeinde vorgeht und gleich alles in einem Aufwasch nach einem Gemeindekonzept vornimmt.

Winterdienst auf dem vorge-

sehenen REWE-Platz,

jedoch ohne das Weltkultur-

erbe dem " Limesportal "

 

Das war einmal die Bornkammer

die das Wasser vom Hühnerberg

gesammelt  und an die Dorfbrunnen

in Oberems weiter geleitet hatte !